Oftmals wirkt auch der Rüde bei der Aufzucht der Jungen mit.“ Die flächendeckende erfolgreiche Bekämpfung der Tollwut in den 80er Jahren hat dazu geführt, dass der Fuchs in unserer Heimat zahlreich vorkommt. Im Jagdjahr 2010/2011 wurden im Landkreis Straubing-Bogen 1659 (Straubing 596, Bogen 742, Mallersdorf 321) Füchse zur Strecke gebracht, in Bayern 112145 Füchse, deutschlandweit über eine halbe Million. „ Der Kulturfolger Fuchs hat sogar die Stadt als Lebensraum entdeckt, die ihm als findigem Allesfresser ein breites Nahrungsspektrum bietet. Tatsächlich gibt es heute für dieses intelligente und anpassungsfähige Raubtier in vielen Städten bessere Deckungs- und Nahrungsverhältnisse als in der umgebenden, oft durch die Landwirtschaft stark veränderten Kulturlandschaft. Füchse verlieren relativ schnell die Scheu vor Menschen. Es sind aber Wildtiere und sollten dies auch bleiben.so Rolf-Dieter Pfeilschifter „Auf keinen Fall sollte versucht werden, die Tiere anzulocken und durch Fütterung zu zähmen, denn dadurch erhöht sich das Risiko einer Infektion mit Krankheitserregern bei Mensch und Haustier – eine Folge der Überpopulation.
31. Jan. 2012 l dp