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Archiv: 2011 - Aktuell/Presse
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ep | Wenn es Winter wird, beginnt für das heimische Wild die schwierigste Zeit des Jahres
Gerade während der nun folgenden Feiertage zieht es viele hinaus in die Natur, um Winterfreizeitaktivitäten nachzugehen wie dem Skifahren, dem Skitourengehen oder Rodeln. Dabei sollten die Wildtiere nicht in ihrer Ruhe gestört werden, bittet der Bayerische Jagdverband (BJV). Der Lebensraum der Wildtiere unterliegt einer intensiven Mehrfachnutzung. Dem Wild stehen immer weniger Bereiche zur Verfügung, wo es ungestört fressen und ruhen kann, was gerade in der kalten Jahreszeit für sie überlebenswichtig ist. Denn viele einheimische Wildarten sind Fluchttiere. Plötzliche und unerwartete Störungen wirken sich vor allem in den Wintermonaten negativ aus. Bei Beunruhigung ergreift das Wild die Flucht, was einen hohen Energieverbrauch bedeutet, der durch Fressen wieder wettgemacht werden muss. Folglich besteht ein enger Zusammenhang zwischen Störung, Energieverlust, Nahrungsmangel und der Entstehung von Wildschäden im Wald.
31. Dez. 2011 l dp |

ep | Wald, Wild und Wasser - Schulkalender des Bayer. Jagdverbandes übergeben Auch 2012 bringt der Schulkalender „Wald, Wild und Wasser“ die heimische Natur mit ihren Tieren in Bayerns Klassenzimmer. Der Kalender wurde durch Staatsminister Helmut Brunner vorgestellt. Der Vorsitzende der Kreisgruppe Straubing im Bayerischen Jagdverband Rolf-Dieter Pfeilschifter, übergab am Dienstag, den 20. Dezember für die dritten und vierten Klassen der Grundschulen die Kalender an Schulrat Oskar Betz. Die Auswahl der Motive wurde unter dem Leitthema „Extreme“ getroffen. Gemeint sind damit Tiere und Bäume, die in einem bestimmten Bereich unübertroffen sind, wie etwa der Rothirsch, der Baumfalke, die Bachforelle oder die Douglasie. Zu den Tieren gibt es kurze Beschreibungen zu Lebensraum und Vorkommen. Ziel dieses Kalenders ist es, Kinder spielerisch an die Natur und ihre Bewohner heranzuführen. Deshalb kann der Kalender wieder als unterrichtsbegleitendes Lehrmittel empfohlen werden. 21. Dez. 2011 l dp |
 
ep | Deutsche essen mehr Wild In der Jagdsaison 2010/11 haben die Jäger in Deutschland mehr als 25.000 Tonnen Wildbret vom Schalenwild auf den Markt gebracht. Das hat der Deutsche Jagdschutzverband anhand der aktuellen Jagdstatistik errechnet. Besonders Wildschwein wird bei den Deutschen immer beliebter: Im Jagdjahr 2010/2011 kamen mehr als 13.000 Tonnen davon auf den Teller. Damit stieg der Verbrauch im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent (2009/10: 22.300 Tonnen). Rehwild folgt mit rund 8.000 Tonnen Verzehrmenge. Rot- und Damwild findet sich vergleichsweise wenig in den heimischen Küchen wieder (zusammen rund 3.600 Tonnen), allerdings steigt auch hier die Nachfrage. 10. Dez. 2011 l Landsmann, Naturschutzbeauftragter |

piclease
| Erst denken - dann schenken! - Appell des Bayerischen Jagdverbands (BJV) Weihnachten - da steht bei vielen Kindern ein kleiner Hund, eine Katze oder ein Meerschweinchen auf dem Wunschzettel. Häufig ebbt die anfängliche Freude über den neuen Spielkameraden aber schon kurz nach der Bescherung ab, weil in der ersten Euphorie völlig übersehen wurde, dass mit der Anschaffung eines Haustieres auch Pflichten verbunden sind. „Grundsätzlich sind Haustiere eine Bereicherung“, sagen die Kreisgruppenvorsitzenden Rolf-Dieter Pfeilschifter, S. Niemeier und L. Krinner. Kinder lernen mit Hilfe eines Tieres Verantwortung zu übernehmen und Rücksicht zu üben. Für viele alleinstehende Menschen sind Haustiere Partner, die sie in Schwung halten und ihnen ein Stück der Einsamkeit nehmen. Vor einer Entscheidung für ein Haustier empfiehlt es sich aber, sich über die Bedürfnisse des Tieres, seine artgerechte Haltung, Ernährung, Entwicklung und Erziehung sowie über die anfallenden Kosten während des ganzen Tierlebens intensiv zu informieren.edes Jahr werden Tausende unüberlegt angeschaffte Tiere in Tierheimen abgegeben oder einfach an die frische Luft gesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Sie irren umher und sind den Gefahren des Straßenverkehrs und der Witterung schutzlos ausgeliefert. Kleine Haustiere fallen nicht selten Fressfeinden zum Opfer. „Ein Tier auszusetzen ist kein Kavaliersdelikt“. Nach § 3 des Tierschutzgesetz (TierSchG) ist es bei Strafe verboten, „ein im Haus, Betrieb oder sonst in Obhut des Menschen gehaltenes Tier auszusetzen oder es zurückzulassen, um sich seiner zu entledigen oder sich der Halter- oder Betreuerpflicht zu entziehen“
10. Dez. 2011 l dp |

piclease | Wenn Wild in die Quere kommt – Wildunfälle im Herbst
Seit dem vergangenen Wochenende ist „Winterzeit“ angesagt. Immer mehr Kilometer werden seit der Zeitumstellung in der Dämmerung oder Dunkelheit zurückgelegt. Alle Jahre wieder eine Saison, in der sich morgens und abends die Wildunfälle häufen, denn es ist die Jahreszeit, in der die Rehe auf der Suche nach etwas Fressbarem im Revier unterwegs sind, warnen die Kreisvorsitzenden des Bayerischen Jagdverbandes_Rolf-Dieter Pfeilschifter, Sepp Niemeier und Ludwig Krinner. Rund 215 000 Unfälle allein mit Rehwild weist die bundesweite Statistik für 2010 auf. Die meisten der Kollisionen - rund 44 262 - ereigneten sich in Bayern. „Mit Reflektoren, Duftzäumen und wildunfreundlichen Straßenrändern versuchen die Jäger des BJV mit privaten Mitteln, das Wild von der Fahrbahn fern zu halten“.. Dennoch muss der Autofahrer gerade jetzt aufmerksam fahren. „Besonders gefährlich sind Übergangsbereiche zwischen Wald und Feld, denn hier wechselt das Wild zwischen seinen Rückzugsgebieten und den jetzt abgeernteten Feldern“, warnt Rolf-Dieter Pfeilschifter. Risikogebiete sind auch neu gebaute Straßen, weil das Wild die gewohnten Wechsel beibehält und die Straßen weiterhin quert. Um Unfälle zu vermeiden, sollten Autofahrer auf die Schilder, die vor Wildwechsel warnen, achten und das Tempo verringern. Tempo reduzieren heißt die Grundregel Nummer eins in Waldgebieten. Das verringert nicht nur die Unfallgefahr, sondern auch die Folgen. Bei Dunkelheit in bewaldeten Gebieten sollte - wann immer möglich - das Fernlicht eingeschaltet bleiben, um eine möglichst große Strecke zu überblicken. Außerdem reflektieren die Augen der Wildtiere das Licht und sind so schneller zu erkennen. Taucht ein Tier auf, empfiehlt es sich kontrolliert zu bremsen, abzublenden und zu hupen. Vorsicht, wenn ein einzelnes Tier versucht, die Straße zu überqueren. Meist folgt der Rest des Rudels. Diese Gefahr ist vor allem bei Wildschweinen besonders groß. Ist ein Zusammenstoß nicht zu verhindern, bleibt dem Fahrer nur die Vollbremsung übrig, wobei er das Lenkrad unbedingt gerade halten soll. Gefährlich sind unkontrollierte Ausweichmanöver, da das Auto vor allem bei hoher Geschwindigkeit sehr schnell ins Schleudern gerät. :„Wenn es zu einem Wildunfall kommen sollte, muss die Unfallstelle abgesichert und die nächste Polizeidienststelle verständigt werden.“
14. Nov. 2011 l dp
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► mehr Bilder | Heimisches Wild beim Wildbuffet
Im Landgasthof Schmid in Wolferszell fand am Samstag, 12. November 2011 in Kooperation mit unserer Kreisgruppe, insbesondere aber mit der HG Parkstetten mit dem HG-Leiter Prof. Dr. Grundler wieder ein Wildbuffet statt. Viele Gäste waren in den Landgsthof Schmid nach Wolferszell gekommen um sich von der Familie Schmid mit schmackhaften Gerichten vom heimischen Wild verwöhnen zu lassen."Durch die Herausnahme von Wild aus dem Bestand und dem Verzehr von Wildbret wird ein Beitrag zum Natur- und Landschaftsschutz geleistet" zitierte Pfeilschifter bei der Begrüßung die Aussage von Staatsminister Helmut Brunner. Von unserer Jagdhornbläsergruppe, unter der Leitung von Maria Werth, gab es dann noch verschiedene Signale zu hören, ehe die "Schlacht" am herrlichen ,Buffet beginnen konnte. Bild von links: HG-Leiter Parkstetten, Prof. Dr. Grundler, Vorsitzender der Kreisgruppe Pfeilschifter, Bläsermitglied Schubert 13. Nov. 2011 l ep |
| | Jagd ist viel mehr als das Erlegen von Wild! Viele „Nichtjäger“ aber wissen darüber nichts, oder nur ganz wenig. Das soll diese Kampagne des Bayerischen Jagdverbands mit Unterstützung seiner Kreisgruppen ändern. „Deshalb werden wir jetzt aktiv und geben der Jagd in unserer Gesellschaft wieder ein Gesicht.“ Ein Jahr lang gibt es jetzt jeden Monat ein neues, attraktives Plakat, das über ein Anliegen aufklärt. Von der Blühfläche, über die Unfallverhütung mit Hilfe der Wildwarnreflektoren bis hin zur Kulturpflege, für die vor allem die Jagdhornbläser stehen. „Wir hoffen, dass es uns gelingt, mit Hilfe der Kampagne Wissen über Aufgaben und Ziel der Jagd zu vermitteln und die Jagd wieder mehr in den Mittelpunkt der Gesellschaft zur rücken.“ Das erste Plakat Jäger, der zusammen mit einem Bauern vor einer Blühfläche steht. Das Anliegen wird gleich mitgeliefert: „Ich mag meinen Jäger, weil er hilft, artenreiche Lebensräume zu schaffen.“
7. Nov. 2011 l ep - Text: Prof. Anton Moser |

| Gedanken zum Hubertustag von Prof. Anton Moser Hubertusfeier der BJV Kreisgruppe Straubing in Atting/Rinkam am 5. November 2011 Hubertus, der Schutzpatron der Jäger wurde als Hubertus von Lüttich um 655 in Toulouse geboren, ist am 30. Mai 727 im heutigen Flämisch-Brabant bei Brüssel gestorben und wurde am 3. November 743 heilig gesprochen. Hubertus war ein Adliger und wohl ein begeisterter und wilder Jäger, der die Jagd über alles stellte und aus purer Lust am Jagen ohne Rücksicht auf religiöse Feiertage, Wild und Tierschutz dem Wild nachstellte. Kern der Hubertuslegende ist, dass ihm bei der Jagd am Karfreitag ein Hirsch mit einem leuchtenden Kruzifix erschien und er daraufhin seiner Jagdleidenschaft abschwor. Er wurde zunächst Einsiedler, dann Priester und später Bischof.Nach dem "Großen Hausbuch der Heiligen", Berichte und Legenden, München 2000 von Diethard H. Klein (Hrsg), hat der Hirsch zu Hubertus gesagt: „Hubertus, ich erlöste dich und dennoch verfolgst du mich“. Also hat Christus durch den Hirsch zu Hubertus gesprochen. Christus hat gegenüber Hubertus ausgedrückt, dass göttliches Leben auch in den Tieren ist und dass auch die Tiere Gottes Geschöpfe sind. Und es wurde damit ausgesprochen, dass unbeschadet von dem biblischen Auftrag, sich die Welt untertan zu machen, das Leben und die Belange der Tiere zu schützen sind.
7. Nov. 2011 l Prof. Moser |
 ► mehr Bilder von der Hubertusmesse/Feier | BJV-Hubertusmesse in Atting
Zu einem eindrucksvollen Erlebnis wurde am 5. November 2011 in der Pfarrkirche in Atting die von der Jagdhornbläser-Gruppe Straubing Stadt und Land unter der Leitung von Frau Maria Werth musikalisch gestaltete Hubertusmesse. Wie groß das Interesse dafür war, zeigte das voll besetzte Gotteshaus das in jagdlichem Glanze erstrahlte. Vor dem Altar symbolisierte ein Hirschgeweih mit Kreuz den heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jagd. Die Kirchenbänke waren mit herbstlichen Gebinden dem Anlass entsprechend geschmückt. Pfarrer Humbs ging in seiner eindrucksvollen Predigt auf die Schöpfung sowie auf die Symbiose von Tier und Mensch ein. “Jäger ehren und hegen das Wild. Die Natur ist aus dem Gleichgewicht gebracht worden, es gibt keine natürlichen Feinde mehr für das Wild. Was früher die Natur erledigte, muss jetzt der Mensch übernehmen. Der Tod eines Tieres bedeutet Leben für ein anderes“ so Pfarrer Humbs. Als die Jagdhornbläser zum Ende des Gottesdienstes das TeDeum anstimmten, erhoben sich alle Besucher von den Plätzen und stimmten feierlich in das Lied „Großer Gott wir loben dich“ ein. Anschließend traf man sich, darunter auch Bürgermeister Ruber, Jagdberater Helmut Gierl, Vorstandsmitglieder Hermann Schindler und Markus Landsmann sowie Prof. Anton Moser, im Gasthaus Koblmüller in Rinkam zur Hubertusfeier. Kreisgruppen-Vorsitzender R.-D. Pfeilschifter bedankte sich bei Hegegemeinschaftsleiter Anton Wild und Werner Gregor.
6. Nov. 2011 l dp |

| Mit Tannenschutz Naturverjüngung unterstützt Jungjäger-Lehrgang leistet im Jagdrevier Perasdorf II Beitrag zum Internationalen Jahr der Wälder 29. Oktober: Ausgerüstet mit Doppelstreichbürsten, Schafwolle und Plastikmanschetten hat der aktuelle Jungjäger-Lehrgang der Kreisgruppe Straubing Stadt und Land im Jagdrevier Perasdorf II vor Kurzem die Aktion „Schutz der Tanne“ durchgeführt. Mit dem Schutz verbissgefährdeter Jungpflanzen und deren Zählung wollten die Jungjäger-Anwärter einen Beitrag zum Internationalen Jahr der Wälder und zur Naturverjüngung leisten, so Manfred Graßl einer der Ausbilder beim Jungjägerkurs und Initiator der Aktion. Tannen sind dem Ausbilder zufolge besonders gut für den Aufbau vielschichtiger und stabiler Mischwälder geeignet, da sie unter anderem lange Zeit im Schatten anderer Bäume wachsen können. „Wir versuchen deshalb mit unserer Aktion einen Beitrag zur Naturverjüngung des Waldbestandes zu leisten“, so Graßl.
3. Dez. 2011 l Graßl |

von links: Pfeilschifter, Schindler, Gierl | Nur unbelastetes Wildbret für den Verbraucher - Radiocäsium-Messgerät angeschafft Die Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind in Deutschland stellenweise noch heute spürbar. Der mineralische Waldboden mit seiner Humusschicht erwies sich als idealer Speicher für Cäsium, das mit einer Halbwertzeit von 30 Jahren extrem langsam zerfällt. Somit können Nahrungsmittel des Waldes wesentlich höher belastet sein als landwirtschaftliche Erzeugnisse. Das liegt an der unterschiedlichen Beschaffenheit von Waldböden und landwirtschaftlich genutzten Böden. Radiocäsium wandert langsam in tiefere Schichten des Waldbodens. Daher werden die Aktivitätswerte in Pilzen und Wildbret erst in den nächsten Jahren allmählich zurückgehen. Waldpilze saugen Cäsium geradezu auf, wenn auch je nach Art unterschiedlich stark. Wildschweine, die mit ihrem Rüssel die am stärksten belastete Waldbodenschicht nach Pilzen durchwühlen können somit ebenfalls in bestimmten Gebieten Cäsium belastet sein. Für die Höhe der Kontamination sind aber die lokale Bodenbelastung, die Bioverfügbarkeit des Radio-Cäsiums, die Fressgewohnheiten der Tiere, die Tierart selbst sowie der Schusszeitpunkt verantwortlich. Obwohl keine gesetzliche Verpflichtung besteht, Wildbret auf Radio-Cäsium untersuchen zu lassen, ►lesen Sie weiter 29. Okt. 2011 l dp |

| Jahreshauptversammlung - verdiente Mitglieder geehrt
Bei der Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe Straubing Stadt und Land im Bayer. Jagdverband, die am Freitag, den 14. Okt. 2011 im Gasthaus Karpfinger in Aiterhofen stattfand, gab der Vorsitzende Rolf-Dieter Pfeilschifter einen Bericht über das abgelaufene Jahr. Er erwähnte Hubertusmessen, den Volksfestausmarsch, die Jungjägerausbildung und ging besonders auf die stattgefundenen „Runden Tische“ mit den Vertretern des Bauernverbandes, der Unteren Jagdbehörde und den Jagdgenossen ein. Einen breiten Raum bei diesen Gesprächen nahm die Wildschweinproblematik ein. Um den Verbrauchern einwandfreies Wildbret anbieten zu können, hat die Kreisgruppe ein Cäsium-Messgerät zum Preis von über 4.000 € angeschafft. Das Gerät wurde durch den Staat mit 70 % bezuschusst. Ein Antrag beim Landkreis Straubing-Bogen auf Übernahme der Restkosten war ebenfalls positiv.
Bild: Geehrte (mit Urkunde) die bei der Versammlung anwesend waren sowie Vorsitzender Pfeilschifter (zweiter von links) und Schriftführer Hermann Schindler (rechts). Rudlolf Rabl (Mitte) 50 Jahre Mitglied, Peringer Josef (links) 40 Jahre Mitgliedschaft, Altschäffel Ludwig (zweiter von rechts) 25jährige Mitgliedschaft
17. Okt. 2011 l dp |
| | Hunde wurden geprüft
Die Kreisgruppe Straubing Stadt und Land im Bayerischen Jagdverband führte wieder einen Hundeführerlehrgang durch. Am Samstag, 1. Oktober fand die Abschlussfier im Gasthaus Goldenes Rad in Aiterhofen statt. Vorsitzender Rolf-Dieter Pfeilschifter dankte dem Ausbilder und Hundeobmann Manfred Graßl für seine Tätigkeit. Über mehrere Monate haben die Hundeführer mit den Hunden gearbeitet, um das Ziel, einen brauchbaren Jagdhund zu haben, zu erreichen.Jagdhunde sind mitunter die wichtigsten Helfer im Jagdrevier. Jagdhunde sind Garant für den jagdlichen Erfolg und erfüllen zugleich wichtige Dienste im Sinne des Tierschutzes, wenn es darum geht, dem Wild unnötiges Leid zu ersparen. Manfred Graßl gab den Hundeführern noch mit auf den Weg, dass die Arbeit mit dem Hund nie zu Ende sein darf. Er wies auch auf die Waidgerechtigkeit und das jagdliche Brauchtum hin. Wenn das Hundewesen an Stellenwert verliert, dann ist es auch mit der Jagd nicht mehr weit her. Die Brauchbarkeitsprüfung und die Vorbereitung fanden im Revier von Herrn Baron von Poschinger statt. Vorsitzender Pfeilschifter bedankte sich dafür sehr herzlich für die Zurverfügungstellung des Reviers. Die Prüfung wurde von den Richtern Max Bornschlegel, Ernst Küttner, Horst Nagel sen. und Manfred Graßl abgenommen. Die Abschlussfeier wurde von den Jagdhornbläsern der Kreisgruppe unter der Leitung von Maria Werth musikalisch umrahmt. ►lesen Sie weiter 2. Okt. 2011 l dp l Veröffentlichung im Straubinger Tagblatt am 3. Okt.
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|  | Plakat-Aktion: Der Jagd ein Gesicht geben Mit einer groß angelegten Plakat-Kampagne will der Bayerische Jagdverband (BJV) in den kommenden Monaten für die Aufgaben der Jagd werben und ihr ein Gesicht geben. 160 Kreisgruppen in Bayern beteiligen sich daran, auch die Kreisgruppe Straubing Stadt und Land, wie Vorsitzender Rolf-Dieter Pfeilschifter mitteilt. Plakate mit Motiven rund um die Jagd mit dem Titel „Ich mag meinen Jäger weil …“ werden in den nächsten Monaten auch in Straubing u. a. im Amt für Tourismus und Info-Point sowie Umgebung zu sehen sein. „Die anlaufende Plakataktion soll in Wort und Bild verdeutlichen, was die bayerischen Jägerinnen und Jäger leisten und wofür wir stehen“, sagt Pfeilschifter und weist darauf hin, dass der Landesjägertag 2012 am 16./17./18. März in Straubing stattfindet. Anliegen und Initiativen, für die sich die Jäger seit Jahren erfolgreich engagieren, werden so zum ersten Mal konsequent publik gemacht. Sie setzen sich ein für den Natur- und Artenschutz, engagieren sich in der Umweltbildung und sind ein wichtiger Träger bayerischer Kultur. Jagd ist viel mehr als das Erlegen von Wild! Viele „Nichtjäger“ aber wissen darüber nichts, oder nur ganz wenig. Das soll diese Kampagne des Bayerischen Jagdverbands mit Unterstützung seiner Kreisgruppen ändern. „Deshalb werden wir jetzt aktiv und geben der Jagd in unserer Gesellschaft wieder ein Gesicht.“ Ein Jahr lang gibt es jetzt jeden Monat ein neues, attraktives Plakat, das über ein Anliegen aufklärt. Von der Blühfläche, über die Unfallverhütung mit Hilfe der Wildwarnreflektoren bis hin zur Kulturpflege, für die vor allem die Jagdhornbläser stehen. „Wir hoffen, dass es uns gelingt, mit Hilfe der Kampagne Wissen über Aufgaben und Ziel der Jagd zu vermitteln und die Jagd wieder mehr in den Mittelpunkt der Gesellschaft zur rücken.“ Das erste Plakat Jäger, der zusammen mit einem Bauern vor einer Blühfläche steht. Das Anliegen wird gleich mitgeliefert: „Ich mag meinen Jäger, weil er hilft, artenreiche Lebensräume zu schaffen.“
30. Sept. 2011 l dp | | | Bundesregierung beschließt Waldstrategie 2020 Berlin - Die Waldstrategie soll Ansprüche an den Natur- und Wirtschaftsraum Wald im Einklang bewahren. Ein Drittel der Landesfläche in Deutschland besteht aus Wald. Mit der Waldstrategie 2020 hat die Bundesregierung am Mittwoch eine Strategie für den Natur- und Wirtschaftsraum Wald im Kabinett verabschiedet. ► lesen Sie weiter 28. Sept. 2011 l Landsmann Markus | | | 
| Immer mehr Schwarzkittel richten viel Flurschaden an Wildschweinen im Landkreis geht es gut - zu gut? (rp) Die Wildschweine im Landkreis Straubing-Bogen vermehren sich prächtig. Dies war Grund genug, um sich am Mittwoch 31. August zu einem Gedankenaustausch am „runden Tisch“ mit Vorsitzenden der Kreisgruppen Straubing, Bogen und Mallersdorf, den Jagdberatern Gierl und Bauer sowie dem Naturschutzbeauftragten, Jagdpächtern , dem Vorsitzenden des Bauernverbandes Gerhard Stadler und der Unteren Jagdbehörde Herrn Georg Wagner zu treffen. Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaften Alfons Hack hatte den Vorsitzenden der Kreisgruppe Straubing Stadt und Land im Bayerischen Jagdverband Rolf-Dieter Pfeilschifter gebeten zu einer Diskussionsrunde einzuladen.
3. Sept. 2011 l dp l Veröffentlichung im Straubinger Taglatt am 3. Sept. 2011 |  | Kreisgruppe erhielt Urkunde Für die Teilnahme am 1. Walderlebnistag in Straubing hat unsere Kreisgruppe eine Urkunde vom Schirmherrn Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Herrn Klaus Stögbauer, Bereichsleiter Forsten (Amt für Landwirtschaft und orsten Straubing) erhalten. Die Bayer. Forstverwaltung veranstaltete am Sonntag, 24. Juli 2011, anlässlich des INTERNATIONALEN JAHRES DER WÄLDER erstmals einen Walderlebnistag im Stadtpark Straubing. Für Gespräche und Infos rund um die Jagd standen Vorsitzender Rolf-Dieter Pfeilschifter, Naturschutzbeauftragter Markus Landsmann, Ausbilder für Schießwesen Hermann Schindler, Prof. Anton Moser und Jagdberater Helmut Gierl zur Verfügung. Hundeobmann Manfred Grassl gab einen Einblick in die Arbeit mit Jagdhunden. Von der Bläsergruppe gab es unter Leitung von Maria Werth mehrere musikalische Vorträge. Mit großem Interesse wurde am Stand der Kreisgruppe das beeindruckend natürliche gestaltete Diorama von Ludwig Krinner, Tierpräparator aus Hadersbach, bestaunt. Am 1. August wurde dann noch zum Internationalen Jahr der Wälder und im Rahmen der bayernweiten BJV-Aktion "Wald für Wild" von der Kreisgruppe eine Elsbeere - Baum des Jahres 2011 - gespendet und im Stadtpark gepflanzt. 18. Aug. 2011 l dp | | 
| Volksfest-Auszug 2011 In Straubing hat am Freitag, 12. August die ersehnte "fünfte Jahreszeit" begonnen. Der traditionelle Auszug auf die Festwiese bildete den Auftakt zum Gäubodenfest. In einem gut drei Kilometer langen Festzug mit mehr als 70 Gruppen und ca. 2.500 Mitwirkenden zogen Musik- und Trachtengruppen, Festwägen und Pferdegespanne durch Straubing zur Festwiese. Eine Abordnung unserer Kreisgruppe sowie unsere Bläsergruppe beteiligten sich ebenfalls am Auszug. Tausende Zuschauern säumten die Straßen. Mehr als eine Million Besuchern aus aller Welt kommen alljährlich zum Gäubodenvolksfest, das am 13. August von Wissenschaftsminister Dr. wolfgang Heubisch offiziell eröffnet wird. ► mehr Bilder vom Auszug 12. Aug. 2011 | 
| Elsbeere für den Stadtpark ein kleines Denkmal setzte am Montag, 1. August 2011, die Kreisgruppe Straubing Stadt und Land im Stadtpark Straubing. Passend zum Internationalen Jahr der Wälder hat sich die Kreisgruppe entschlossen, im Rahmen der bayernweiten BJV-Aktion "Wald für Wild" eine Elsbeere - den Baum des Jahres 2011 - zu pflanzen. Oberbürgermeister Markus Pannermayr war sofort mit dieser Idee einverstanden und bedankte sich für die schöne Geste beim Vorsitzenden der Kreisgruppe, Rolf-Dieter Pfeilschifter. "Auch wenn Sie im Stadtpark nicht so häufig schießen, sind Sie ein wichtiger Partner für uns", betonte Pannermayr. Mit dem pflanzen der Elsbeere wollte die Kreisgruppe Straubing auch ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung setzen. Zudem sei der Baum des Jahres eine Investition in die Zukunft: "Wegen des Klimawandels haben nur stabile Mischwälder Zukunft", erklärte Jagdberater Helmut Gierl. Bild von links: Klaus Stögbauer, Bereichsleiter Forsten im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Jagdberater Helmut Gierl, Rolf-Dieter Pfeilschifter, Vorsitzender der BJV-Kreisgruppe und OB Markus Pannermayr 3. Aug. 2011 | |  H. Schindler ► mehr Bilder | Walderlebnistag im Stadtpark Die Bayer. Forstverwaltung veranstaltete am Sonntag, 24. Juli 2011, anlässlich des INTERNATIONALEN JAHRES DER WÄLDER erstmals einen Walderlebnistag im Stadtpark Straubing. Rund 25 Partner - darunter auch die BJV Kreisgruppe Straubing - hatten sich bereit erklärt den Walderlebnistag zu unterstützten und ihre Arbeit vorzustellen. Rund 4000 Besucher fanden den Weg in den Prinz-Luitpoldhain und Groß und Klein waren vom Angebot begeistert. Mit großem Interesse wurde am Stand der Kreisgruppe das beeindruckend natürliche gestaltete Diorama von Ludwig Krinner, Tierpräparator aus Hadersbach, bestaunt. So mancher war überrascht, wie groß ein Wildschwein ist. Für Gespräche und Infos rund um die Jagd standen Vorsitzender Rolf-Dieter Pfeilschifter, Naturschutzbeauftragter Markus Landsmann, Ausbilder für Schießwesen Hermann Schindler, Prof. Anton Moser und Jagdberater Helmut Gierl zur Verfügung. Hundeobmann Manfred Grassl gab einen Einblick in die Arbeit mit Jagdhunden. Von der Bläsergruppe gab es unter Leitung von Maria Werth mehrere musikalische Vorträge. 25. Juli 2011 | | piclease
| Hochzeit im Walde – Gefahr für den Straßenverkehr Die heiße Jahreszeit, Ende Juli Anfang August läutet die sogenannte Blattzeit, die Brunftzeit des Rehwildes ein. Dann treibt wieder der liebestolle Bock die brunftige Rehgeiß in einem heftigen Liebesreigen durch Wald und Feld. Auch untereinander liefern sich die Böcke heftige Rivalenkämpfe und Verfolgungsjagden. Dabei achten die Tiere nur noch wenig auf ihre Umwelt und überqueren im vollen Lauf unsere Straßen. Leider kommt es gerade zu dieser Zeit immer wieder zu Unfällen mit Rehwild. 22. Juli 1011 l dp l im Straubinger Taglatt am 21. Juli 2011 | 
| Jägerschlag 2011 „Mit der Aushändigung des Jägerbriefes habt ihr heute die Lehrzeit beendet. Ihr habt das Rüstzeug für einen Jäger und für die waidgerechte Jagdausübung erworben.“ Mit diesen Worten und dem Jagdsignal „Begrüßung“ durch die Jagdhornbläser unter der Leitung von Bläserleiterin Maria Werth begrüßte der Vorsitzende und Ausbil-dungsleiter Rolf-Dieter Pfeilschifter am Samstag, 2. Juli die Jungjäger im Landgasthof Winklmeier in Reibersdorf. ► lesen Sie weiter 3. Juli 2011 l dp | | | | Foto: piclease.com
| Die Nestflüchter sind unterwegs! Im Monat Juni, der bei den Römern der Göttin Juno geweiht war, Göttin der Geburt und der Ehe, ziehen die meisten Wildtiere mit größter Fürsorge ihren heranwachsenden Nachwuchs auf. Hierzu gehört auch ein Teil unserer faszinierenden Hühnervögel, wie der Fasan – schon zur Römerzeit aus Ostasien nach Europa gebracht – und das Rebhuhn, Vertreter unser einheimischen Feldhühner. Die Küken beider Arten sind sogenannte „Nestflüchter“, d. h. die Jungtiere kommen schon sehend und gefiedert zur Welt und verlassen unmittelbar nach dem Schlüpfen das Nest, um ihre Nahrung selbständig zu suchen. 20. Juni 2011 l dp | | Kinderstube des Wildes BJV appelliert an Verantwortungsbewusstsein der Hundehalter „Der Bayerische Jagdverband (BJV) appelliert anlässlich der aktuellen Berichterstattung an alle Hundehalter gerade in den nächsten Tagen und Wochen besonders auf Ihre vierbeinigen Freunde Acht zu geben. Momentan haben fast alle Wildtiere in den Revieren ihre Jungen auf die Welt gebracht. Vom kleinen Kitz über die wuscheligen Fuchswelpen bis hin zum Fasan und dem Rebhuhn. Jeder Schritt in den Wiesen, Feldern und Wäldern ist jetzt ein Schritt in die Kinderstube des Wildes. Daher rufen die Vorsitzenden der Kreisgruppen Straubing, Bogen und Mallersdorf im Bayerischen Jagdverband zu besonderer Rücksicht auf, damit unsere heimischen Wildarten ihren Nachwuchs möglichst ungestört großziehen können. 9. Juni 2011 l dp |  ©JD | Kontrollgebühr rechtmäßig Mit einem für legale Waffenbesitzer überraschenden Beschluss endete ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Freiburg: Ein Waffenbesitzer muss die Gebühr für die verdachtsunabhängige Kontrolle vorerst bezahlen! 01. Juni 2011 | Entscheid zum Waffengesetz | | | Jagd ist wichtig! - Ergebnis einer Meinungsumfrage Gute Nachrichten geben wir gerne weiter, und das ist eine gute Nachricht: Rund 90 % der Teilnehmer einer repräsentativen Meinungsumfrage sind davon überzeugt, dass die Jäger die Natur lieben. Die Fütterung von Wild in Notzeiten befürworten 85 % der Deutschen; gerade für das schneereiche Bayern ist das eine wichtige Information, die sich mit den Erfahrungen vor Ort deckt. 82 % glauben, dass die Jagd notwendig ist, um Wildbestände zu regulieren sowie Wildschäden in Wald und Feld vorzubeugen, und erkennen die Arbeit des Jägers für Wildtiere und Umwelt an.
12. Mai 2011 l LM |  Foto: piclease.com | Jagdgenossen und Jäger retten gemeinsam das Leben von Wildtieren Maßnahmen gegen den Mähtod Die ersten Wiesenschnitte fallen in der Regel mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere zusammen. Kaum haben Rehkitze, Junghasen und der Nachwuchs von Wiesenbrüterarten wie Kiebitz oder Fasan das Licht der Welt erblickt, fallen sie dem Kreiselmäher zum Opfer. Nach Schätzung der Kreisvorsitzenden Niemeier, Krinner und Pfeilschifter der Kreisgruppen Bogen, Mallersdorf und Straubing Stadt und Land werden in der maschinellen Agrarlandbearbeitung jährlich deutschlandweit bis zu 500.000 Wildtiere verstümmelt oder getötet.
2. Mai 2011 l rp
| | Blühflächen-Antragsformular Das vom Bayerischen Jagdverband erarbeitete Antragsformular für Einsaaten von Blühflächen ist vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten freigegeben worden. Die PDF-Datei finden Sie hier. ►Antragsformular Blühflächen ►Kriterienkatalog | |  Foto: www. Lebensraum-Brache.de/W. Kuhn | Jetzt beantragen: Blühstreifenförderung durch den Bayerischen Jagdverband (BJV) Feldkirchen/München – Den Worten folgen Taten: Nachdem Staatsminister Helmut Brunner beim Landesjägertag in Schweinfurt angekündigt hat, das BJV-Förderprogramm für Blühflächen und Blühstreifen weiter finanziell zu unterstützen, müssen nun die Anträge gestellt werden. Möglichst schnell, denn die Bestellung der Felder steht unmittelbar bevor! Ab dem zweiten Standjahr prägen zahlreiche Wildpflanzenarten den Bestand der Buntbrache, die mit der Mischung "Lebensraum I" angesät. Bis Ende dieser Woche soll das Formular für die Beantragung des Zuschusses fertig sein, sagt Eric Imm, Geschäftsführer der Wildland-Stiftung Bayern. 11. April 2011 l M. Landsmann |  von links: Moll Martin, Sers Albert, Lichtinger Otto, Pfeilschifter Rolf-Dieter, Moll Josef, Gierl Georg | Neuwahlen bei der HG Leiblfing und rege Diskussion über Beseitigung von Fallwild Bei der Zusammenkunft der Revierpächter und Jäger der Hegegemeinschaft Leiblfing, am Donnerstag, 31. März 2011, bei der auch der Vorsitzende Rolf-Dieter Pfeilschifter anwesend war, gab es nicht nur Neuwahlen sondern auch eine rege Diskussion über die freiwillige Tätigkeit der Jäger, die für die Allgemeinheit erbracht werden. So hat z. B. allein die HG Leiblfing in dem vergangen Jagdjahr 60 Rehe von der Straße geborgen, die dirch einen Verkehrsunfall verletzt oder getötet worden sind. Für die Entsorgung von verunfalltem Wild sind grundsätzlich die Straßenbaulastträger zuständig. Da aber sehr häufig das verletzte Wild noch lebt und die Mitarbeiter der Straßenbaulastträger nachts nicht ausrücken, sind die Jäger bereit, diese Tätigkeit zu übernehmen. Die Jäger handeln hier nach dem Tierschutzgesetzt, um dem Wild unnötige Schmerzen zu ersparen. Außerdem kann Wild, das auf der Fahrbahn liegt, zu weiteren Unfällen führen. Hege-gemeinschaftsleiter Otto Lichtinger, hatte zur Versammlung mit Neuwahlen eingeladen. 1. April 2011 l rp | von links: Staatsminister Brunner, Präsident Prof. Dr. Vocke, Vorsitzender Pfeilschifter | Landesjägertag 2011 Der Vorsitzende Rolf-Dieter Pfeilschifter der Kreisgruppe Straubing Stadt und Land hat zusammen mit Jagdberater Helmut Gierl erfolgreich am diesjährigen Landesjägertag in Schweinfurt teilgenommen. In 18 verschiedenen Arbeitskreisen diskutierten die Delegierten aus 160 Kreisvereinen und legten die jagdpolitischen Ziele für das kommende Jahr fest. Neben den fachlich hervorragenden Arbeitskreisen nahmen Pfeilschifter und Gierl auch an der öffentlichkeitswirksamen Podiumsdiskussion in der die Themen rund um Naturschutz – Tierschutz und Jagd angesprochen wurden teil. Der hervorragende Besuch des Landesjägertages in Schweinfurt demonstrierte eindrucksvoll, wie konstruktiv und geschlossen die Bayerische Jägerschaft den ihnen bevorstehenden Problemen gegenübersteht. Pfeilschifter stellte in Schweinfurt die Stadt Straubing in einer Power Point Präsentation vor, da der nächste Landesjägertag vom 16. - 18. März 2012 in der Joseph-von-Fraunhofer-Halle stattfindet. 31. März 2011 l rp |  | Hegeschau 2011 Mit einem Bläsergruß unter Leitung der neuen Bläserleiterin Maria Werth wurde am Freitag, 25. März 2011 die Hegeschau 2011 der Kreisgruppe Straubing Stadt und Land im vollbesetzten Saal des Gasthauses Karpfinger in Aiterhofen eröffnet. Die Hegeschau ist eine Veranstaltung, bei der die Öffentlichkeit darüber informiert wird, dass die Jäger den vom Gesetzgeber geforderten Abschussplan erfüllt haben. In seinem Grußwort unterstrich Vorsitzender Rolf-Dieter Pfeilschifter, dass Jagd ein über Jahrhunderte gewachsenes Kulturgut ist. Jagen heißt, Verantwortung für Mensch und Natur zu übernehmen. Jagd erfüllt nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit einen gesetzlichen Auftrag neben der land- und forstwirtschaftlichen Bodennutzung und orientiert sich auch an Natur- und Artenschutz. Hier kann der Jäger ohne viel Aufwand jede Menge bewirken. | ► Bericht Hegeschau 2011  | Anlieferung der Gehörne für die Hegeschau 2011 Am Mitwoch, 23. März hatten die Revierinhaber die Gehörne für die Hegeschau bei der Unteren Jagdbehörde abzuliefern. Im Gasthaus Karpfinger in Aiterhofen nahm der Jagdsachbearbeiter Georg Wagner (rechts) und Jagdberater Helmut Gierl (links) die Streckenlisten entgegen. Hermann Schindler, Otto Lichtinger, Willi Gregor, Hubert Hochholzer und Herr Bauer bereiteten die Gehörne für die Hegewand vor. 23. März 2011 |
| Gemeinsamer Waldbegang Der Vorsitzende der Kreisgruppe Straubing Stadt und Land im Bayerischen Jagdverband Rolf-Dieter Pfeilschifter hat in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Straubing zu einem Waldbegang eingeladen. Neben zahlreichen Waidmännern, Waldbesitzern und Jagdgenossen hat auch Jagdberater Helmut Gierl daran teilgenommen. Der Waldbegang fand in der Hegegemeinschaft Leiblfing und der Hegegemeinschaft Oberschneiding statt. Es wurden die Waldflächen aufgesucht und besichtigt, die bereits 2010 begutachtet worden sind, um eine Veränderung der Verbisssituation zu bewerten. Ziel war, die im forstlichen Gutachten 2009 festgestellte, deutlich erhöhte Verbissbelastung gemeinsam zu diskutieren und nach Möglichkeit abzustellen. 23. März 2011 l rp | |
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