Aktuelles/Presse

 

 

 

Landesjägertag 2012 in Straubing 

                                                                                                      16./17./18. März

 

 


             Informationen des BJV zu den Themen der einzelnen Ausschüsse usw.

 


 Foto: W. Schaffrath
 

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Frieren die Wildtiere bei sibirischen Temperaturen?


Eisige Temperaturen haben Europa fest im Griff. Das bekommen auch unsere Wildtiere zu spüren, doch dank raffinierter Strategien gelingt es ihnen, die kalte Jahreszeit zu überstehen. Eine Bitte richtet der Bayerische Jagdverband (BJV) an alle Wintersportler und Erholungssuchenden: Spaß im Winter ja, aber bitte mit Rücksicht aufs Wild, das jetzt besonders viel Ruhe braucht. Unser Wild, vor allem die warmblütigen Pflanzenfresser wie Rehe oder Hasen, sind während der Wintermonate einer doppelten Belastung ausgesetzt: Einerseits steht ihnen weniger Äsung von guter Qualität zur Verfügung, auf der anderen Seite müssen sie mehr Energie für die Suche nach Futter und für die Wärmeregulation aufbringen. Viele Tiere haben sich im Laufe der Evolution der Kälte angepasst. Wer im Gegensatz zu den Winterschläfern und den Tieren, die in warmen Höhlen Winterruhe halten, draußen überleben muss, hat sich im Herbst eine dicke Fettschicht angefressen, in der Fachsprache „Feist“ genannt, oder legte sich einen Winterpelz zu: Das Haarwild ein dickes Fell, das Federwild eine dicke Daunenschicht. Weitere Strategien, die den verschiedenen Wildtierarten helfen, über den Winter zu kommen, sind eine verminderte körperliche Aktivität, ein Absenken der Temperatur in der Körperschale oder die Anpassung der Stoffwechselaktivität an die Qualität und Verfügbarkeit von Nahrung. Die Anpassung der Wildtiere an den Winter erfolgt also nach dem Prinzip des Energiesparens. Sie leben quasi auf „Sparflamme“ oder in einer Art „Winterstarre“. Diesen „Energiesparzustand“ können sie aber nur bei absoluter Ungestörtheit in ihren sicheren Einständen aufrechterhalten. Ruhe ist für sie in der kalten Jahreszeit überlebenswichtig! Denn viele einheimische Wildarten sind Fluchttiere, die bei einer plötzlichen und unerwarteten Störung die Flucht ergreifen und dabei viel Energie verbrauchen, die durch Fressen wieder wettgemacht werden muss.

Damit die Tiere keine großen energetischen Verluste erleiden, die eine Überwinterung deutlich erschweren würden, werden sie mit einer angemessenen und artgerechten, auf ihre Bedürfnisse angepassten Fütterung von der Jägerschaft unterstützt. Eine nicht an die physiologischen Gegebenheiten der jeweiligen Tierart wie Reh, Hase oder Fasan angepasste Fütterung kann mehr schaden als nutzen. Daher ergeht an die Wintersportler und Spaziergänger die Bitte: Keine Nahrungsreste und keinen Müll in der Natur zurück lassen. So wird das Wild in seiner Not gar nicht erst verleitet, etwas zu fressen, das seinem Magen nicht gut tut.

 

8. Febr. 2012 l ep
 

 


Meister Reineke auf Brautschau - liebestolle Füchse sind jetzt ständig auf den Läufen

Ein Fuchs am helllichten Tag – dieser seltene Anblick ist derzeit im Landkreis Straubing-Bogen nicht unwahrscheinlich. Die Vorsitzenden der Kreisgruppen Straubing Stadt und Land, Bogen und Mallersdorf im Bayerischen Jagdverband  Rolf-Dieter Pfeilschifter, Sepp Niemeier und Ludwig Krinner haben dafür eine einfache Erklärung: „Die sonst nachaktiven Tiere sind nicht etwa krank oder haben sich über die Maßen vermehrt, sondern jetzt beginnt die Partnerwahl der Füchse, die sogenannte Ranz.“ Eigentlich ist Meister Reineke ein dämmerungs-und nachtaktives Tier. Jetzt, da die Paarungszeit in vollem Gange ist, kann man ihn auch am Tage draußen antreffen. Die Ranz kündigt sich im Allgemeinen durch heiseres Bellen Ende Dezember an, erreicht im Januar den Höhepunkt und endet im Februar. Auf der Suche nach einem Paarungspartner streifen vor allem die Rüden weit umher. Die Füchsin, in der Jägersprache Fähe genannt) ist nur während weniger Tage paarungsbereit und genau diesen Zeitpunkt muss der Fuchsrüde abpassen. Aus diesem Grund weicht er nicht mehr von ihrer Seite, duldet keine Nebenbuhler und prüft ständig durch Beschnuppern und vorsichtige Annäherungsversuche, ob der richtige Zeitpunkt zur Begattung naht.  „Nach einer Tragzeit von 52 bis 54 Tagen - man sagt, die Fähe „geht dick“ - bringt sie in der Zeit von März bis Mai in der Regel drei bis sechs Welpen in einem unterirdischen Bau zur Welt. Beide Elterntiere sind mit der Aufzucht der Jungen beschäftigt.
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31. Jan. 2012 l dp

 

 

"Blei in Nahrungsmitteln" - Leserbrief    

im Straubinger Tagblatt am 11. Jan. 2012 zum

Leserbrief vom 5. Jan. 2012: An eigene Nase fassen

 

15. Jan. 2012 l dp                       

 

"An eigene Nase fassen" - Leserbrief                           

im Straubinger Tagblatt am 5. Jan. 2012 zum Artikel:

Wenn es Winter wird,
beginnt für das heimische Wild die schwierigste Zeit des Jahres

 

15. Jan. 2012 l dp


   

Bayerisches Kulturlandschaftsprogramm - Verpflichtungszeitraum 2012 - 2016 ► mehr dazu

5. Jan. 2012 l Landsmann 

 




 

 

2011                                                                                                                                           

Seit Februar 2011 hat die Homepage der Kreisgruppe ein neues Layout.

Mehr als 7000 Interessierte haben von Februar 2011 bis Dezember 2011 unsere Homepage besucht.

 

Archiv: Aktuell/Presse ab Februar 2011 ►   

 

 

1. Jan. 2012 l ep

 

 




Dezember 2011:    

 

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Wenn es Winter wird,
beginnt für das heimische Wild die schwierigste Zeit des Jahres

Gerade während der nun folgenden Feiertage zieht es viele hinaus in die Natur, um Winterfreizeitaktivitäten nachzugehen wie dem Skifahren, dem Skitourengehen oder Rodeln. Dabei sollten die Wildtiere nicht in ihrer Ruhe gestört werden, bittet der Bayerische Jagdverband (BJV). Der Lebensraum der Wildtiere unterliegt einer intensiven Mehrfachnutzung. Dem Wild stehen immer weniger Bereiche zur Verfügung, wo es ungestört fressen und ruhen kann, was gerade in der kalten Jahreszeit für sie überlebenswichtig ist. Denn viele einheimische Wildarten sind Fluchttiere. Plötzliche und unerwartete Störungen wirken sich vor allem in den Wintermonaten negativ aus. Bei Beunruhigung ergreift das Wild die Flucht, was einen hohen Energieverbrauch bedeutet, der durch Fressen wieder wettgemacht werden muss. Folglich besteht ein enger Zusammenhang zwischen Störung, Energieverlust, Nahrungsmangel und der Entstehung von Wildschäden im Wald.  ► mehr dazu

31. Dez. 2011 l dp

 

 


 

ep

 

Schulkalender des Bayer. Jagdverbandes übergeben

Auch 2012 bringt der Schulkalender „Wald, Wild und Wasser“ die heimische Natur mit ihren Tieren in Bayerns Klassenzimmer. Der Kalender wurde durch Staatsminister Helmut Brunner vorgestellt. Der Vorsitzende der Kreisgruppe Straubing im Bayerischen Jagdverband Rolf-Dieter Pfeilschifter, übergab am Dienstag, den 20. Dezember für die dritten und vierten Klassen der Grundschulen die Kalender an Schulrat Oskar Betz. Die Auswahl der Motive wurde unter dem Leitthema „Extreme“ getroffen. Gemeint sind damit Tiere und Bäume, die in einem bestimmten Bereich unübertroffen sind, wie etwa der Rothirsch, der Baumfalke, die Bachforelle oder die Douglasie. Zu den Tieren gibt es kurze Beschreibungen zu Lebensraum und Vorkommen. Ziel dieses Kalenders ist es, Kinder spielerisch an die Natur und ihre Bewohner heranzuführen. Deshalb kann der Kalender wieder als unterrichtsbegleitendes Lehrmittel empfohlen werden.

21. Dez. 2011 l dp

 

 

 


 

 

 

 

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