Kreisgruppe Straubing Stadt und Land Chronik der Bläsergruppe
Bild: www.foto-scheuerer.de
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2012 | |
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| Am 11. Jan. 2012 haben die Bläser ihren langjährigen Bläserobmann Günter Grillmayer verabschiedet. Grillmayer hatte diese Amt seit dem Jahr 2000 inne. Vorher war er von 1995 bis 2000 musikalischer Leiter der Bläsergruppe. Er hat großen Verdienst an der Leistung der Bläser. In seiner Amtszeit waren auch einige Großveranstaltungen die er organisiert hat. Hornmeisterin Maria Werth dankte dem bisherigen Bläserobmann für seine Arbeit und stellte den neuen Bläserobmann Dr. Florian Herpich vor. |
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| Günter Grillmayer,
Bläserobmann bis Dez. 2011: stellt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung.
Dr. Florian Herpich übernimmt ab Januar 2012 dieses Amt. |
2011
Der langjährige stellvertretendene Bläserobmann Eduard Roth, ist am 27. Mai 2011 verstorben. Mit der Hubertusmesse haben sich die Mitglieder der Bläsergruppe beim Trauergottesdienst musikalisch von Eduard verabschiedet. Anschließend wurde Herr Roth unter sehr großer Anteilnahme zu Grabe getragen. Wir danken Edi (Eduard) für seine engagierte Mitarbeit und seinen unermüdlichen Einsatz für die Jagdhornbläsergruppe.
Maria Werth übernimmt die Leitung der Jagdhornbläsergruppe.
2004
Auch beim Landesjägertag 2004 waren neben den zahlreichen Gruppen aus der Nachbarschaft die Straubinger Bläser vertreten. Die Vorstandschaft bezeichnet ihre Bläser gerne als „Aushängeschild der Kreisgruppe“. Zu den regelmäßigen Aktivitäten gehört die musikalische Umrahmung von offiziellen Veranstaltungen der Kreisgruppe. Stellvertretend seien hier nur die Hegeschau, die Generalversammlung, die Hubertusfeier, der Jungjägerkurs und der Hundeführerlehrgang genannt. Auch bei Ständchen zu hohen Geburtstagen und bei Beerdigungen sind die Bläser dabei. Die Teilnahme am Volksfestauszug der Gäubodenstadt ist mittlerweile zur Tradition geworden. Zudem beteiligen sich die Bläser der Kreisgruppe an den Jubiläen der benachbarten Bläsergruppen.
Die Jagdhornbläser bemühen sich bei allen ihren Auftritten um eine positive Öffentlichkeitsarbeit, da es mit dem Image der Jägerschaft nicht überall zum Besten steht. So sind sie regelmäßig bei Bergmessen aktiv, umrahmen Veranstaltungen des Bauernverbandes und von Schützenvereinen und lassen sich bei karitativen Organisationen sehen. Auch bei den Fuchsjagden der Reiter verleiht der Klang der Hörner dem ganzen Geschehen einen entsprechenden musikalischen Rahmen.
Die Bläser pflegen nicht nur den Klang der Hörner, sondern auch die Geselligkeit. Fahrten nach Prag, Wien, Tirol und Franken waren jedoch stets mit der Aufführung von Hubertusmessen und Standkonzerten verbunden. Dazu kommen viele interne Feiern, bei denen auch das Musikalische nicht zu kurz kommt.
Zur Zeit zählt die Gruppe 23 Bläser zwischen 15 und 71 Jahren. Vier davon sind sog. „Jungbläser“. Franz Hafner aus Parkstetten ist das einzige noch aktive Gründungsmitglied.
1997
In den vergangenen Jahren wurde die Kreisgruppe Straubing Stadt und Land e. V. darüber hinaus mehrmals zum Gastgeber größerer jagdbezogenener Feste, wobei diese auch immer durch die Jagdhornbläser mitgestaltet wurden. Der 65. internationalen Hegewald-Zuchtprüfung, die 1997 im Großraum Straubing abgehalten wurde, gab man mit Unterstützung der Gruppen Bogen und Mallersdorf durch die entsprechende musikalische Umrahmung einen würdigen Rahmen.
1987
Vierzehn Jahre später übergab er die Leitung seinem damaligen Stellvertreter Hans Schmid, der sie dann im Herbst 1987 aus gesundheitlichen Gründen an Willi Brunner abgeben musste. Da auch dieser wenige Jahre später krankheitsbedingt sein Amt niederlegte, übernahm Günter Grillmayer 1995 die musikalische Leitung. Vom Jahr 2000 bis 2010 wurde die Bläsergruppe von Helmut Pscheidl, einem ausgebildeten Chorleiter und Organisten, als Hornmeister geführt. Im Jahr 2011 hat Maria Werth, seit vielen Jahren aktives Mitglied und zu diesem Zeitpunkt die einzige Frau in der Bläsergruppe, die musikalische Leitung der Bläser.
1979
Während die 20-Jahrfeier 1979 noch im kleinen Kreis stattfand, wurde das Jubiläum zum 40-jährigen Bestehen Anfang Mai 1999 im großen Rahmen gefeiert. Am Theresienplatz gaben die fast 300 geladenen Bläser aus 22 Gruppen unter der Leitung von Franz Waldherr eine imposante Vorstellung ihres Könnens.
1978
Sie holte 1978 in Landshut unter den niederbayerischen Gruppen einen dritten Platz in der Stufe Gold. Aufgrund personeller Engpässe erfolgte erst im Jahr 1996 eine erneute Teilnahme bei einem Bläserwettbewerb, dieses Mal in Nürnberg. Dort konnte auf Anhieb in der Leistungsklasse II ein zweiter Platz erreicht werden. Erst kürzlich stellte die Bläsergruppe wiederum ihr Können unter Beweis: Bei der Beteiligung am Wettbewerb in Bad Kötzting wurde monatelanges, fleißiges Üben mit dem Hutabzeichen in Gold belohnt. Hornmeister Helmut Pscheidl hatte die Mannschaft optimal vorbereitet.
1976
Die Proben fanden anfangs in einem Raum der Schreinerei Baier in Straubing statt. Franz Baier war früher der Besitzer von Burg Falkenfels, auf der bis 1989 das bekannte Jägertreffen mit Tontaubenschießen abgehalten wurde. Die von den Bläsern umrahmte Jägermesse war stets fester Bestandteil dieser Veranstaltung. Den Älteren ist ihr Zelebrant, der legendäre Sacellan Baumgärtl, sicher noch gut in Erinnerung. Einige Zeit später probte man im „Badegarten“, einem Lokal in Donaunähe, danach im Nebenzimmer der Gaststätte „Neumeyer“, später dann im Saal der ehemaligen Brauerei „Dietl“, bevor man 1976 im „Cafe Speiseder“ in Parkstetten eine dauerhafte Bleibe fand.
Übte man anfangs nur mit dem Fürst-Pleß-Horn, so fand unter Hans Schmid auch das Parforcehorn in B in der Gruppe mehr und mehr Verwendung. So entwickelte sich allmählich die gemischte Besetzung, was zu einer erheblichen Ausweitung des Repertoires führte. Hans Schmid war es auch, der später mit einem Teil der Gruppe eine Hubertusmesse einstudierte, so dass zusätzlich noch Parforcehörner in Es zum Einsatz kamen. Der Gebrauch des Hornes als Signalinstrument wird heutzutage vor allem bei den Treibjagden gepflegt, die im Gäuboden immer noch regelmäßig durchgeführt werden.
Unter Walter Kröber wurde bei der Teilnahme am ersten Treffen bayerischer Bläsergruppen 1961 in Klinglbach ein erster Preis erreicht. Diese Veranstaltung kann als Vorläufer der späteren Landesbläserwettbewerbe in Bayern bezeichnet werden. Im Jahr darauf erzielte man beim Bundeswettbewerb in Kranichstein einen elften Platz. Auch unter Hans Schmid war die Straubinger Bläsergruppe erfolgreich.
1972
Nach der Gebietsreform 1972 wurden die Landkreise Straubing, Bogen und Mallersdorf zum Großlandkreis Straubing-Bogen zusammengelegt. Die jeweiligen Bläsergruppen blieben, ebenso wie ihre Kreisgruppen, jedoch selbstständig.
1959
Die Bläsergruppe des BJV-Straubing wurde offiziell 1959 von dem damaligen Vorsitzenden der Kreisgruppe Carl Beckmann sen. und Dr. Franz Hirsch gegründet. Es gab aber auch schon vorher im Landkreis Straubing eine lose Gruppierung, die regelmäßig das Jagdhornblasen betrieb. Erster Leiter der Gruppe war Walter Kröber, unter dessen Regie auch die ersten großen Erfolge erzielt werden konnten.