Jagdinfos
Neues zum Blei!
Der nachstehende Auszug aus AFZ - Der Wald stammt aus einem Bericht über ein "Forum Spezial", das vom BfR (!) am 3. und 4. November 2011 in Berlin
durchgeführt wurde.
Bericht von Jan Engel, Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde:
Jagdmunition im Focus von Wissenschaft und Politik, Blei oder nicht Blei – das ist die Frage, AFZ-Der Wald 2/2012, S. 19, 1. Spalte:
"Wildfleisch bewege sich regelmäßig über vergleichbaren Grenzwerten für Fleisch von Nutztieren gemäß VO EU 1881/2006, welche jedoch formal für
Wild nicht gelte, sagte Dr. NIEL5 BANDICK (BfR) und führte dieses auf die unbekannte Blei-Grundbelastung zurück.
Diese ergebe sich aus dem natürlichen Vorkommen von Blei in der Landschaft, erläuterte Dr. JENS UTERMANN (UBA), und werde durch die
Nahrung auch vom Wild aufgenommen. Dazu zählen v.a. hohe Bleigehalte in Waldoberböden (bis zu 80 kg/ha) wie auch unter Acker (60 bis 150 kg/ha)
und Grünland (21 bis 50 kg/ha), wie UTERMANN aus aktuellen eigenen Untersuchungen berichtete."
Kommentar dazu von Prof. Anton Moser:
Dem BfR (Dr. Niels Bandick!) war die "unbekannte Blei -Grundbelastung" der Wildtiere (die nur über die Nahrung aufgenommen werden kann) sehr wohl bekannt. Trotzdem hat das BfR nur Wildschweine untersucht, bei denen von einer erhöhten Grundbelastung auszugehen ist. Dem UBA (Jens Utermann) ist das "natürliche" Blei im Boden bekannt. Blei kommt aber auch laufend auf den Boden. Deshalb ist mehr Blei im Vollkornbrot als im Brot aus Auszugsmehlen! Und weil Blei mit der Luft transportiert wird, kommt aufgrund der Filterwirkung des Waldes dort mehr Blei auf den Boden als auf Grünland. Woher aber die noch höhere Belastung unter Ackerflächen kommt, sollte man mit Nachdruck nachfragen. Das BfR hat von Anfang an unseriös und mit tendenzieller Absicht gehandelt. Deshalb zweimal hintereinander die Veröffentlichungen kurz vor Jahresende. Unsere Jagdoberen nehmens gelassen!
Professor Anton Moser
Forstrecht-Forstbetrieb-Umweltrecht-Jagd-Schießtechnik
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20. Febr. 2012 l prof
Gefahr für heimisches Wild
Seit einigen Wochen grassiert in Deutschland, in den Niederlanden und in Belgien der neuartige Schmallenberg-Virus
Missgebildetes infiziertes Schaflamm mit verkrümmten Läufen. Die über Mücken und Gnitzen übertragene Seuche verursacht bei verschiedenen Wiederkäuern häufig nur milde fiebrige Erkrankungen. Sind jedoch tragende Tiere befallen, kann der Fetus schwere Missbildungen und Störungen des Zentralnervensystems bewirken. Häufig kommt es auch zu Aborten. Zurzeit ist eine Ausbreitung durch den anhaltenden Frost vorerst eingedämmt. Experten befürchten jedoch, dass - sobald die Temperaturen ansteigen und Mücken wieder ausschwärmen - eine flächendeckende Ausbreitung des Virus' unvermeidbar ist. 'Es ist anzunehmen, dass auch Wildtiere befallen werden. ► mehr dazu
8. Febr. 2012 l ml
Nein zur Waffensteuer
Beim Neujahrsempfang des Bayer. Sportschützenbundes (BSSB ) sprachen sich Münchens OB Christian Ude (SPD), Kultus-Staatssekretär Bernd Sibler (CSU) und der Präsident des Bezirkstags Oberbayern, Josef Mederer (CSU), klar gegen die Einführung einer Waffensteuer in Bayern aus. ► mehr dazu
24. Jan. 2012 l ml
Bleimunition und Wildbret - Blick zurück im Zorn - von Prof. A. Moser
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stellte fest: „Wildfleisch gehört zu den am höchsten mit Blei belasteten Lebensmitteln. Eine Ursache dafür ist die bei der Jagd verwendete Bleimunition, die Geschosspartikel hinterlassen kann“
Dazu wurde am 19.09.2011 veröffentlicht: „BfR empfiehlt Kindern, Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch auf den Verzehr von mit Bleimunition erlegtem Wild zu verzichten. Wildschwein, Reh und Hirsch gehören zu den am höchsten mit Blei belasteten Lebensmitteln. Ursache dafür ist überwiegend die üblicherweise bei der Jagd verwendete Bleimunition.“ ► mehr dazu
19. Jan. 2012 l prof
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Seit Februar 2011 hat die Homepage der Kreisgruppe ein neues Layout. Mehr als 7000 Interessierte haben von Februar 2011 bis Dezember 2011 unsere Homepage besucht. Jagdinfos ab Febr. 2011 ►
21. Jan. 2012 l ep |